Biologische-Krebstherapie

Ziel der biologischen Krebstherapie ist es, den Organismus als Ganzes zu stärken, die Tumorabwehr zu verbessern, Stoffwechselblockaden und Mikronährstoffmängel auszugleichen, Nebenwirkungen der konventionellen Tumortherapien wie Operation, Chemo- und Strahlentherapie zu mildern, deren Wirkung aber zu verstärken und durch antitumoral wirkende Therapien und Substanzen das Wachstum von Metastasen einzudämmen bzw. nach Möglichkeit ganz zu verhindern. Auch nach konventioneller Krebsbehandlung möchte die biologische Krebstherapie den Körper so kräftigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rezidives verringert wird.

Die biologische Krebsabwehr beinhaltet verschiedene Therapiesäulen:

• Durch umfassende Laboruntersuchungen und eventuell weitere diagnostische Maßnahmen sollen Mikronährstoffmängel, biochemische Dysbalancen und Stoffwechselungleichgewichte aufgedeckt und durch natürliche Substanzen ausgeglichen werden.

• Die Funktion des Immunsystems im Allgemeinen und der Tumorabwehr im Speziellen wie z.B. die Funktion der natürlichen Killerzellen wird untersucht und moduliert. Hierbei kann auch die Misteltherapie eine wichtige Rolle spielen. Auch im gesunden Organismus entstehen regelmäßig Krebszellen, welche das Immunsystem im Stande ist ist zu eliminieren. Bei einer manifesten Krebserkrankung sind die Krebszellen dem Immunsystem entgangen. Das Immunsystem dann spezifisch zu aktivieren und die Tumorzellen für das Immunsystem wieder erkennbar zu machen, können hier geeignete Therapiemaßnahmen sein.

• Die Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen der konventionellen Strahlen- Immun-und/oder Chemotherapie zu mildern und gleichzeitig deren therapeutische Wirkung zu verbessern ist ein weiteres Anliegen der biologischen Krebstherapie. Eine möglichst gute Lebensqualität soll erhalten bzw. wiedererlangt werden.

• Durch Verfahren der Überwärmung (Hyperthermie) kann in vielen Fällen der Krankheitsverlauf günstig beeinflusst werden. Ein wichtiges Verfahren stellt dabei die lokale Hyperthermie da. (Die Überwärmung wird dabei im Bereich der Krebserkrankung oder der Metastasen durchgeführt). Diese hat sowohl antitumorale als auch immunfördernde Aspekte. Auch in der Tumornachsorge kann die Hyperthermie angewendet werden.

• Durch Gabe von Natursubstanzen wie Curcuma (Curcumin), einjähriger Beifuß (Artemisia), Resveratrol, Vitamin C und andere Substanzen, entweder oral oder als Infusion verabreicht, wird hemmend in das Tumorgeschehen eingegriffen und möglichst einer weiteren Tumorausbreitung entgegengewirkt.

• Fragen der Ernährung und des Lebensstils werden in die Therapie mit einbezogen.

• Ein wichtiger Aspekt ist die Wahrnehmung des Menschen als ganze Wesenheit. Die Reduktion auf die nur körperlichen Gegebenheiten soll durch Wahrnehmen und bearbeiten der seelischen und geistigen Bedürfnisse überwunden werden. Die Erlangung eines guten seelisch-geistigen Gleichgewichts ist maßgeblich für den weiteren Krankheitsverlauf bzw. Genesungsprozess. Die seelisch-geistige Ausgeglichenheit beeinflusst in bedeutender Weise die Funktion des Immunsystems und kann so in einer besseren Tumorabwehr resultieren.